TIERWELT

EINFACH VIELFÄLTIG

Im Kölner Zoo leben mehr als 10.000 Tiere –
so viele, wie in kaum einem anderen Tierpark in Deutschland.

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UNSERE TIERWELT

Der Kölner Zoo: Für große und kleine Entdecker bei jeder
Wetterlage das perfekte Ausflugsziel

12.000 Tiere, großzügige Außen- und Parkanlagen, spektakuläre Tierhäuser – und einer der größten Elefantenparks Europas. Der Kölner Zoo hat jede Menge zu bieten. Machen Sie sich einen unvergesslichen Tag inmitten unserer einzigartigen Tierwelt.

ELEFANTENPARK

ELEFANTENPARK

Unsere Elefantenfamilie

11 Asiatische Elefanten leben im Kölner
Elefantenpark, dem mit 20.000 Quadratmetern
größten und modernsten Elefantenpark
nördlich der Alpen.

ELEFANTENPARK

11 Asiatische Elefanten leben im Kölner Elefantenpark. Im März 2025 kam der jüngste Nachwuchs zur Welt. Es ist das 14. Jungtier, das hier geboren wurde. Die Kölner Elefantenherde lebt ohne direkten Kontakt zu den Pflegern in ihrem natürlichen Familienverband. Anführerin ist Leitkuh Kreeblamduan. Erfahren Sie mehr über unsere Dickhäuterfamilie.

ELEFANTENFAMILIE

TARAK

Der 2005 im Zoo Hannover geborene „Tarak“ wiegt stolze 4,3 Tonnen. Er wuchs in Heidelberg auf. Seit 2022 lebt er in Köln. Er ist der neue Zuchtbulle.

LEEV MA RIE

Dritter Nachwuchs von Shu Thu Zar und Bindu. Sie lernt schnell, ist sehr aktiv. Sie kam Mitte Juni 2020 zur Welt und ist ein kräftiges und großes Jungtier.

KREEBLAMDUAN

Gemeinsam mit Laongdaw, Maejaruad und Tong Koon siedelte Kreeblamduan, thailändisch für „Blütenblatt“, am 16. September 2006 von Bangkok an den Rhein über. Die 1984 geborene Kreeblamduan hat sich mittlerweile in der Herde durchgesetzt und führt sie als Leitkuh an.

BINDU

Nach einem Zwischenstopp in einem Zoo in England fand Bindu am Rhein seine neue Heimat. Bindu ist stolzer Vater von Maha Kumari, Khin Yadanar Min, Bindi und La Min Kyaw. Mit 3,15m Schulterhöhe ist er der größte Bulle in Europa. Er ist ein sehr ruhiges Tier und pflegt eine gute Beziehung zu Sang Raja.

MARLAR

Entsprechend ihres Namens, der „Blüte“ bedeutet, versetzte Marlars Geburt am 30. März 2006 ganz Köln in frühlingshafte Freude. Ihre Mutter Kaingh Lwin Htoo musste im Dezember 2006, aufgrund eines nicht therapierbaren Blasenvorfalls eingeschläfert werden. Im März 2017 brachte sie mit Moma ihr erstes Jungtier zu Welt.

LAONGDAW

Laongdaw begann gemeinsam mit Kreeblamduan, Maejaruad und Tong Koon am 16. September 2006 am Rhein ein neues Leben. Sie ist im Kölner Elefantenpark schnell heimisch geworden. Die 1990 geborene Kuh macht ihrem Namen alle Ehre: „Sternenstrahl“ setzt sich rasch durch und ist sehr forsch gegenüber den anderen Tieren. Sie hat ein besonderes Faible für Marlar.

TONG KOON

Tong Koons Name bedeutet „goldener Reichtum“ – und in diesem Sinne hat sie auch den Kölner Zoo bereichert: mit ihrem Sohn Ming Jung. Durch die Geburt des Elefantenbabys am 16. April 2007 ist Tong Koon in der Rangfolge der thailändischen Kühe deutlich aufgestiegen

BINDI

Bindi kam am 25.07.2012 auf die Welt. Sie ist sehr selbstständig und entwickelt sich prächtig. Sie zeigt großes Interesse an den neugeborenen Jungtieren.

SHU THU ZAR

Shu Thu Zar kam gemeinsam mit Aye Chan May im September 2005 aus dem Zoo von Yangon nach Köln. Sie sucht noch die Nähe von Aye Chan May, ist aber insgesamt viel selbstständiger geworden und hat sich gut in die Elefantenherde eingefügt. Sie ist stolze Mutter von La Min Kyaw.

SARINYA

Kreeblamduan kümmert sich als Tante besonders intensiv um ihn.

TARO

Erstgeborener Sohn von Tarak und zweiter Nachwuchs von Marlar.

Kreeblamduan kümmert sich als Tante besonders intensiv um ihn.

GROSSARTIG

160 JAHRE ELEFANTEN-
HALTUNG IM KÖLNER ZOO

Ein vorbildliches Konzept – Vom Elefantenhaken zum Target Training

Der Elefantenpark bietet unseren grauen Riesen ein artgerechtes, den natürlichen Lebensansprüchen angepasstes Zuhause. Die Elefanten verbringen wie in der Natur den gr￶oßen Teil des Tages in ihrer Herde. In Berührung mit Menschen kommen sie nur bei Pflege- und Fütterungseinsätzen. Um eine gefahrlose Kontaktaufnahme zu gewährleisten, trainieren die Pfleger sie mit modernen Methoden.

Von den Anfängen bis zum heutigen Vorzeigepark

Vor 150 Jahren, als der Zoo das erste Mal einen Elefanten bei sich begrüßen durfte, konnte von artgerechter Haltung nach den heutigen Maßstäben kaum gesprochen werden. In diesen 150 Jahren hat sich glücklicherweise sehr viel verbessert. Eine kleine Geschichte über große Veränderungen.

  • Bestand und Zucht
    Früher war es üblich, Elefanten in kleineren Gruppen und im direkten Kontakt mit Menschen zu halten. Heute sieht die Haltung anders aus. Unsere Herde besteht momentan aus 11 Tieren.
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    Früher war es üblich, Elefanten in kleineren Gruppen und im direkten Kontakt mit Menschen zu halten. Meist waren es zwischen zwei bis fünf Tieren. Afrikanische und asiatische Elefanten wurden zusammengehalten. Das Halten größerer Tierverbände war kaum möglich, da es an Platz mangelte. Zumeist wurden Elefantenkühe gehalten, denn diese waren weniger aggressiv als Elefantenbullen. Außerdem ging es früher noch nicht um Arterhaltung. Die Haltung von Bullen hätte daher nur ein unnötiges Risiko bedeutet. Der Kölner Zoo beherbergte trotzdem bereits 1875 einen männlichen, afrikanischen Elefanten. Der erste asiatische Bulle kam 1901 in die Obhut des Zoos.

    Heute sieht die Haltung anders aus. Unsere Herde besteht momentan aus 10 Tieren. Die Bullenhaltung ist heute ohne Risiko möglich. Da es auch in der freien Wildbahn üblich ist, dass Elefantenbullen einzelgängerisch umherwandern und nur zur Fortpflanzung zur Herde stoßen, gibt es im Elefantenpark ein separates Bullengehege. Mit der sich verschlimmernden Dezimierung der Elefantenpopulation ist es unser Auftrag, die Elefantenbestände in Menschenhand aufrecht zu erhalten. Dafür ist die Zucht mit Bullen- und Kuhhaltung extrem wichtig.

    Im Kölner Zoo wurden geboren:

    Datum Sex Name Vater Mutter
    30.03.2006 w Marlar Radza†). Khaing Lwin Htoo†,
    16.04.2007 m Ming Jung Plai Kongka Tong Koon
    09.05.2007 w Maha Kumari Bindu Thi Ha Phyu†,
    27.07.2009 m Khin Yadanar Minh Bindu Aye Chan May
    08.04.2011 m Rajendra San Raja Tong Koon
    25.07.2012 m Bindi Bindu Shu Thu Zar
    16.03.2016 m La Min Kyaw Bindu Shu Thu Zar
    26.01.2017 Jung Bul Kne Sang Raja Maha Kumari
    20.03.2017 m Moma Sang Raja Marlar
    08.06.2017 m Kitai Sang Raja Tong Koon
    17.06.2020. w Leev Ma Rie Bindu Shu Thu Zar
    13.06.2023 w Sarinya Sang Raja Bindi
    07.03.2025 m Taro Tarak Marlar
  • Pfleger und Elefant
    In der Elefantenpflege gibt es vier Management-Methoden: No-Contact, Direct-Contact, Protected-Contact und Confined-Contact.
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    In der Elefantenpflege gibt es vier Management-Methoden: No-Contact, Direct-Contact, Protected-Contact und Confined-Contact.

    Früher wurde häufig die Methode des Direct-Contact-Managements benutzt. Dies lässt sich auf alte Traditionen zurückführen. In Indien werden Elefanten bis heute in direktem Kontakt gehalten. Direct-Contact bedeutet, dass der Pfleger bei Training und Körperpflege direkten und ungeschützten Kontakt zu den Tieren hat. Dadurch wird der Pfleger zum Alphatier der Herde, dem sich die Tiere unterordnen. Um den Kraftunterschied auszugleichen, kommen spitz zulaufende Elefantenhaken zum Einsatz. Damit kann das Tier notfalls unter Kontrolle gehalten werden. Trotzdem kam es immer wieder zu Unfällen.

    Der Kölner Zoo ist zum Protected-Contact-Management übergegangen. Das bedeutet, dass immer ein Gitter zwischen Tier und Pfleger zu finden ist. Die Gründe dafür liegen einerseits in der Sicherheit unserer Pfleger, andererseits in der artgerechten Haltung der Tiere. Der Kontakt zum Pfleger wird auf ein Minimum reduziert. Auf der Anlage leben sie in ihrem natürlichen Sozialverband. So kann der Pfleger als Pfleger akzeptiert werden, während die Leitkuh weiterhin das Alphatier der Herde bleibt.

  • Target-Training
    Um mit den Tieren arbeiten zu können, führen die Pfleger das sogenannte Target-Training durch. Dazu werden die Elefanten in ihre Boxen geholt.
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    Um mit den Tieren arbeiten zu können, führen die Pfleger das sogenannte Target-Training durch. Dazu werden die Elefanten in ihre Boxen geholt. Wichtigstes Werkzeug ist das „Target“. Das ist ein einfacher Bambusstab. Er stellt letztlich den verlängerten Arm des Pflegers dar. Durch positive Verstärkung – ein Pfiff und Belohnung durch Futter – werden die Elefanten dazu gebracht, bestimmte Körperteile auf das Target auszurichten, z.B. den Kopf, die Fußsohle, ein Ohr oder das Hinterteil. Auf diese Weise können die Pfleger geschützt durch die dicken Gitter der Boxentüren die aufwendige Fußpflege durchführen, Blut abnehmen oder Salben und Infusionen verabreichen.

    Ansonsten halten sich die Pfleger meist im Hintergrund. Sie beobachten die Elefanten von ihrem Kontrollraum aus oder bereiten Beschäftigungsfutter vor. Dazu werden zum Beispiel leere Bierfässer mit Kraftpellets gefüllt, die die Elefanten nur durch bestimmte Rüsseldrehungen aus dem Fass herausbekommen. In der Regel arbeiten täglich fünf Pfleger in der Elefantenanlage.

    Die Fülle an Nachwuchs im Kölner Zoo zeigt, dass das innovative und moderne Haltungskonzept voll aufgeht.

  • Elefantenhaltung in Köln
    Von den Anfängen bis zum heutigen Vorzeigepark.
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    Vom Elefantenpark noch weit entfernt 1864 zog der erste Elefant im Kölner Zoo ein. Über seine damalige Behausung gibt es keine Fotos oder genaueren Beschreibung. Sie wird lediglich als „viel zu enger Käfig“ beschrieben. Erst zehn Jahre danach konnte das 1863 erbaute Antilopenhaus an der Nordseite erweitert werden.

    Das Nebengebäude für die Elefanten wurde im selben maurischen Stil erbaut wie das Antilopenhaus. Da Elefanten eine viel populärere Tierart waren, benannten die Verantwortlichen das ehemalige Antilopenhaus schnell zum Elefantenhaus um. Was sich heute kaum noch vorstellen lässt: Die Begrenzungen wurden damals von dicken Eisengittern gehalten und der Raum war alles andere als großzügig. 15 Tierarten – nicht 15 Individuen – fanden in diesem neuen Gebäude Platz.

    Von einem parkähnlichen Lebensraum konnte noch keine Rede sein. Damals gab es noch nicht die heutigen Erkenntnisse und Raummöglichkeiten. Auch das Bewusstsein der Besucher war mehr auf Unterhaltung als auf artgerechte Haltung ausgelegt.

    Während des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Zoos zerstört. Das Elefantenhaus war das einzige Gebäude, das den Bombenhagel nahezu unbeschadet überstanden hatte. So diente es als Unterschlupf für die letzten 22 Tiere, die überlebt hatten. Elefanten gehörten nicht dazu. Einige starben durch die Luftangriffe, andere versuchte man durch Evakuierungen in andere Zoos zu retten.

    Erst 1950, drei Jahre nach Wiedereröffnung des Zoos, konnte wieder eine Elefantenkuh in das sanierte Gebäude einziehen.

    Es wird modernisiert Das renovierte Gebäude wurde nicht vergrößert – es fehlte schlicht der Platz. Daher wurde Ende der 50er Jahre diskutiert, ein neues Elefantenhaus zu errichten. 1957 wurden erste Pläne zur grundlegenden Erneuerung des Kölner Zoos vorgestellt. Die Gesamtfläche sollte vergrößert werden. Das alte Elefantenhaus sollte einer neuen Anlage weichen, die den biologischen Bedürfnissen der Elefanten entspricht. Da das alte Haus unter Denkmalschutz stand, konnte es jedoch nur minimal verändert werden.

    Aufgrund unzähliger anderer Sanierungen, die der Zoo in der Nachkriegszeit angehen musste, blieb die einzige Erneuerung im Elefantenhaus die Entfernung der Gitterstäbe und die Begrenzung der Anlage durch Wassergräben im Jahr 1959

    Die Dringlichkeit nach einer neuen Anlage stieg, doch in den 70er Jahren scheiterte dieser Plan vorerst endgültig aufgrund wirtschaftlicher Krisen.

    Erst 1982 gelang es durch eine großzügige Spende der „Kreissparkasse Köln“, das Elefantenhaus zu modernisieren und mehr Platz zu schaffen. Dies war auch das Jahr, in dem sich der Förderverein gründete. Man kann das Elefantenhaus also als erstes gefördertes Projekt ansehen.

    Dass dies keine endgültige Lösung sein konnte, wurde durch neue tiergartenbiologische Erkenntnisse und den Wunsch nach artgerechterer Haltung bestätigt.

    Ein (Ele-)fantastischer Park 1999 rief der Zoo einen Architektenwettbewerb zum Bau einer komplett neuen Elefantenanlage. Bereits 2002 erfolgte der erste Spatenstich. Zwei Jahre später konnte die Parkanlage eingeweiht werden.

    Die neue Anlage ist 20.000 Quadratmeter groß. Das entspricht 10 Prozent der Gesamtfläche des Zoos. Unser Elefantenpark ist etwas ganz besonderes, denn er ist der größte Elefantenpark nördlich der Alpen. In ihm haben zehn bis 15 Elefantenkühe Platz. Außerdem gibt es noch ein Gehege für Bullen, damit die Nachzucht gewährleistet ist. Kühe und Bullen können in der Anlage verhaltensgerecht leben.

    Das unter Denkmalschutz stehende alte Elefantenhaus beherbergt heute ein Nashorn und mehrere Pinselohrschweine. Auch hier arbeiten wir an neuen, ehrgeizigen Plänen zur verhaltensgerechten Sanierung.

ELEFAKTEN

 

TIERGEBURTEN

post-dynamic-headingAm Rhein geboren: Monat für Monat freut sich der Zoo über neue Bewohner. Hier finden Sie die Tiergeburten im Überblick – von A wie Antilope bis Z wie Zebra:

DER HIPPODOM

EINFACH GROSSARTIG

Von Flusspferden bis zu Nilkrokodilen: Tauchen Sie ein in die beeindruckende Natur des schwarzen Kontinents – und entdecken Sie im Hippodom eine afrikanische Flusslandschaft mitten in Köln.

Flusspferde und Nilkrokodile
in einer neuen Dimension

Im Hippodom können Sie Flusspferde, Nilkrokodile, Antilopen, diverse Vogelarten und andere Bewohner der Flussebenen Afrikas hautnah erleben. Die weiträumige und begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft ist deutschlandweit einzigartig. Im Hippodom tauchen Sie in die faszinierende Welt Afrikas ein und können die Tiere aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten – unter Wasser, aus der Vogelperspektive und sogar Auge-in-Auge. Dabei erhalten sie einen einmaligen Einblick in normalerweise verborgene Lebensräume der Tiere in freier Wildbahn.

Der Hippodom

Der 2010 fertiggestellte Hippodom ist nach dem Elefantenpark und dem Regenwaldhaus das dritte Großprojekt im Kölner Zoo, das im Zeichen des neuen Erlebnis- und Artenschutzkonzepts steht.

CLEMENSHOF

DER CLEMENSHOF

WILLKOMMEN AUF DEM BAUERNHOF

Bäuerliches Leben wie vor 100 Jahren

Der Clemenshof ist ein typischer bergischer Bauernhof. Hühner, Schweine, Kühe und Schafe sind als Nutztiere seine Bewohner. Hier kann auch Hennes IX., das Maskottchen des 1. FC Köln, bestaunt und beobachtet werden.

Die Bewohner des Clemenshofes

Wir haben uns bewusst für alte Rassen entschieden, die vom Aussterben bedroht sind. Diese Rassen sind nicht auf Hochleistung gezüchtet und daher oft robuster. Für die moderne Landwirtschaft sind sie nicht mehr effizient und werden zur Zucht kaum noch eingesetzt.

HAUTNAH ERLEBEN

BESUCHEN SIE UNSER
STREICHELGEHEGE

Erkunden Sie auf Ihrem Besuch im Bauernhaus die Quelle unserer Nahrungsmittel und erleben Sie die Tiere hautnah im samstags und sonntags von 13.30 bis 17.30 Uhr geöffneten Streichelgehege.

TIERE AUF DEM CLEMENSHOF

AQUARIUM

DAS AQUARIUM

In verborgene Welten eintauchen

Und eine Arche für den Artenschutz erleben

Vom heimischen Rheinverlauf bis zum indopazifischen Korallenriff: Das Aquarium zeigt die Bewohner geheimnisvoller Wasserwelten. In rund 70 geografisch geordneten Aquarien präsentieren wir paradiesisch-bunte Fische, Anemonen, Korallen, Seesterne, Muscheln und Krebse.

Mee(h)r Vielfalt
entdecken

Zu den Großaquarien zählt das 20.000 Liter große Tanganjikasee-Becken. Es zeigt die Artenvielfalt im Ostafrikanischen Grabenbruch. In einem anderen Großaquarium leben Korallenfische inmitten echter Korallen, Seeigel und Riesenmuscheln. Auch Korallen-Katzenhaie sind im Kölner Aquarium vertreten. Sie haben sich bei uns schon erfolgreich vermehrt. Die Piranhas ziehen die Besucher nicht nur zur Fütterungszeiten in ihren Bann.

SEEPFERDCHEN, RIESENSALAMANDER und CO

Urzeitlich anmutende Lungenfische ziehen gemächlich ihre Bahnen, phantastisch wirkt der bis zu 1,8 m Größe erreichende Riesensalamander. Doch auch im Kleinen hat das Aquarium viel zu bieten – seien es die faszinierenden Seepferdchen, die elektrischen Elefantenfische oder aber die Schützenfische mit ihrer bizarren Beutefangtechnik. Hier finden sich auch viele bedrohte Fischarten, insbesondere aus Madagaskar, für die sich der Kölner Zoo gemeinsam mit der Madagaskar Fauna und Flora Group im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen sowohl in der Zoowelt als auch mit der Bürgerinitiative Citizen Conservation einsetzt.

Ganz schön bunt

In der Kinderstube des Aquariums sind die Nachzuchten der Clownfische, die seit dem Film „Findet Nemo“ berühmt sind, zu sehen.

„50 Jahre Aquarium“-
AUSSTELLUNG

Lesen Sie hier unseren Beitrag zum 50-jährigen Jübiläum des Aquariums im Kölner Zoo

ZUM BERICHT

TERRARIUM

DAS TERRARIUM

EINFACH EXOTISCH

Vom bunten Pfeilgiftfrosch bis zum
wandelbaren Chamäleon

TERRARIUM MIT INSEKTARIUM

Schlängeln, kriechen, krabbeln: Gehen Sie auf große Expedition zu Reptilien, Amphibien, und Insekten und Spinnentieren. Darunter sind einige der letzten, in der Zoowelt einmaligen Vertreter ihrer Art.

Das Terrarium

Das Terrarium hat in den vergangenen Jahren einen Schwerpunkt bei bedrohten Arten aufgebaut. Unter den mehr als 60 Reptilienarten, die der Zoo zeigt, sind mehr als 40 „bedroht“ – von durch Kölner Zoo-Experten erstentdeckten Quittenwaranen und Krokodilschwanzechsen bis zu den Philippinenkrokodilen, die zu den seltensten Panzerechsen der Erde zählen und deren Nachzuchten der Kölner Zoo mit seinen Koopeerationspartnern auf den Philippinen auswildert.

Das Insektarium

Spektakuläre Raritäten bietet auch das Insektarium: Fans alles Vielbeinigen können hier imposante Deserta-Taranteln aus nächster Nähe sehen, Seychellen-Riesentausendfüßer bestaunen oder sich von Vietnamesische Riesenlandsvom Aussterben bedrohten Seychellenschnecken faszinieren lassen. Wer es haarig mag, kann sich auf Vogelspinnen freuen. Immer ein Klassiker ist der Besuch in der Schmetterlingsfreiflughalle.

GENAU HINSCHAUEN

„FROGS & FRIENDS“-
AUSSTELLUNG

Jetzt die Ausstellung im Kölner Zoo besuchen – und erfahren, warum die Frösche dieser Erde so bedroht sind. Einen spannenden Eindruck bietet die Web-Doku der Frogs-Friends.

ZUR WEBDOKU

TIERE IM TERRARIUM

URWALDHAUS

DAS URWALDHAUS

EINFACH AFFENSTARK

Das Urwaldhaus für Menschenaffen

NÄCHSTE VERWANDTSCHAFT

Ob Gorillas, Orang-Utans oder Bonobos: Begeben Sie sich auf eine spannende Reise
in die Welt der Menschenaffen – und beobachten Sie das turbulente Leben von
Gorilladame Kissa und ihrem Jungtier Kiano oder Orang-Utan-Weibchen Cori.

Viel Raum zum Toben

Neun große und kleine Affenarten haben im 1985 eröffneten Urwaldhaus ihr Zuhause gefunden. In der freien Wildbahn sind viele von ihnen vom Aussterben bedroht. Hier können sie in ihren natürlichen Familienverbänden ausgiebig durch die weitläufigen Gehege toben. Tierische Wohngemeinschaften zwischen verschiedenen Affenarten und Futterboxen lassen keine Langeweile bei den nächsten Verwandten des Menschen aufkommen. Über Glas verkleidete Gänge haben alle Tiere die Möglichkeit, die großen Außenanlagen zu nutzen. Für tropische Urwaldatmosphäre sorgt die exotische Baum- und Pflanzengestaltung.

TIERE IM URWALDHAUS

WILLKOMMEN IM
MADAGASKARHAUS

Auch im historischen Madagaskarhaus, der Heimat kleinerer Affenarten, ist alles affengerecht hergerichtet.

ZUM MADAGASKARHAUS

REGENWALDHAUS

DAS REGENWALDHAUS

EINFACH PARADIESISCH

Paradiesische Vögel, seltene Echsen oder bizarre Flughunde: Starten Sie im Regenwaldhaus des Kölner Zoos Ihre ganz persönliche Safaritour.

Artenvielfalt pur

Die Bewohner können auf 2.000 Quadratmetern ein echtes Stück südostasiatischen Regenwald mit zahlreichen Tieren und einer Fülle tropischer Pflanzen erobern.

Naturschutz

Im Nachbau einer südostasiatischen Schildkrötenhütte informieren wir darüber hinaus über die Bedrohung dieser Tierart. Zudem wird am Beispiel des Balistars die Gefährdung von Singvögeln erläutert.

PAVIANFELSEN

DER PAVIANFELSEN

HIER IST RICHTIG WAS LOS

Vom kleinen Baby-Äffchen bis zum ausgewachsenen Mantelpavian –
beobachten Sie die agile Affenhorde auf unserem denkmalgeschützten Pavianfelsen

Springen, hopsen und schubsen steht bei den streitlustigen Pavianen auf der Tagesordnung
ganz oben. Insbesondere zu den Fütterungszeiten ist das Affentheater groß. Für Ruhe
und Ordnung sorgen stets die ranghöchsten Männchen.

Von Pavianen und Wassergräben

Der Pavianfelsen gehört zu den historischen Bauten des Kölner Zoos. Eine natürliche Barriere – der Wassergraben – trennt die Affen von den Besuchern. Dies ermöglicht den rund 50 Mantelpavianen ein ungestörtes und dennoch lebhaftes Zusammenleben auf ihrem Terrain. Pionier dieser Art der Affenhaltung ist Carl Hagenbeck, der die Idee der gitterlosen Tierhaltung 1914 erstmalig in seinem Hamburger Tierpark verwirklicht hatte.

HIER IST WAS LOS

MADAGASKARHAUS

DAS MADAGASKARHAUS

EINZIGARTIGE VIELFALT

Entdecken Sie die Welt der Lemuren und vielen anderen Bewohnern Madagaskars.

Die Geister Madagaskars

Madagaskar hat sich vor etwa 170 Millionen Jahren von Afrika abgespalten. Durch die isolierte Entwicklung ist eine einzigartige Flora und Fauna entstanden. Viele Arten sind endemisch, das bedeutet, dass sie ausschließlich auf Madagaskar vorkommen. Dies gilt für alle madagassischen Säugetiere und Schmetterlinge. Etliche Arten haben sich so stark spezialisiert, dass sie nur in begrenzten Zonen vorkommen. Umso dramatischer wirkt sich die Zerstörung der Lebensräume aus. Vielfach sterben Arten aus, bevor sie überhaupt entdeckt werden.

Faszinierend

Von den Einheimischen wurden die Lemuren lange Zeit wegen ihres Aussehens, ihrer teilweise nächtlichen Lebensweise und durchdringenden Rufe als „Geister“ gefürchtet.

WILKOMMEN IM NACHTTIERHAUS

Mausmakis, Igeltenreks und Geckos erleben

Den separaten Nachttierbereich im Madagaskarhaus hat der Zoo mit einem Holzvorbau abgedunkelt und in liebevoller Detailarbeit eine Dschungellandschaft für seltene nachtaktive madagassische Tiere entstehen lassen. Hier leben u.a. Mausmakis, die kleinste Affenart der Welt, Igeltenreks, Strahlenschildkröten, Geckos und Schildechsen. Durch die Abdunkelung haben die Tiere ihren Rhythmus umgestellt. Sie sind nun ab dem frühen Nachmittag in ihrer aktiven Phase zu beobachten. Um Besuchern trotz Verdunkelung einen guten Einblick auf die springenden, laufenden und kriechenden Bewohner zu geben, leuchten Infrarotlichter die Dschungellandschaft aus. Die Tiere nehmen das Rotlicht nicht wahr – für sie herrscht Dunkelheit. Der neue Bereich wurde von den Tierpflegern des Madagaskarhauses „Kely Alinatrano“ getauft. Das bedeutet auf Madagassisch so viel wie „Kleines Nachthaus“.

SÜDAMERIKA

SÜDAMERIKA

EINFACH EXOTISCH

Der Zauber Lateinamerikas am Rhein

ARTENREICH

Die große Leidenschaft für Fußball und das warmblütige Temperament: Köln und Südamerika teilen sich so einige Gemeinsamkeiten. Lateinamerikanisches Flair ist auch im Kölner Zoo zuhause – dank der exotischer Tierwelt und der liebevoll gestalteten Hacienda-Bar im Stil eines brasilianischen Landguts.

Einfach exotisch

Im Südamerikabereich des Zoos lebt der Große Ameisenbär. Die eindrucksvollen Tiere mit der markanten Schnauze können über zwei Meter lang werden. Das Nachbargehe teilen sich Tapire und Wasserschweine. Die verspielten Tapire mit dem charakteristischen Rüssel treiben oft bunte Bälle durch ihre Anlage. Die Wasserschweine, auch Capybara genannt, nehmen gern ein Bad im Wassergraben. Wer nach so viel Exotik Lust auf eine kleine Fiesta hat, kann im Restaurant „La Dante del Oro“ neue Kräfte tanken. Es wurde 2012 im Stil einer südamerikanischen Hacienda neu gestaltet. Mit Blick auf Ameisenbär, Tapir & Co schmecken pikante Chilli con Carne und herzhafte Nachos gleich doppelt so gut.

Brandneues Highlight im Amerikabereich ist die begehbare Dschungelerlebniswelt des “Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Hauses”. Hier hängen Faultiere frei über den Köpfen der Besucher, toben Brüll- und Kapuzineraffen durch die Halle, schwirren exotische Vögel umher – und lauern Piranhas auf Beute in ihren Becken. Auch mittelamerikanische Gürteltiere, Salzkatzen und Tukane leben im Haus. Entdecken Sie die volle Vielfalt & volle Faszination der Flora und Fauna Mittelamerikas.

Zum Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus

TIERE IN SÜDAMERIKA

ERDMÄNNCHEN

ERDMÄNNCHEN & CO.

EINFACH PUTZIG

Vom südafrikanischen Erdmännchen bis zum nordamerikanischen Waschbär:
Werfen Sie im Kölner Zoo einen neugierigen Blick auf
das spannende Leben der Kleinsäuger.

Erdmännchen leben in gut durchorganisierten Gemeinschaften mit Aufgabenteilung. Ob Wächter, Babysitter, Baumeister oder Beutejäger: Mit rund 500 Quadratmetern Grundfläche bietet das Kölner Erdmännchen-Domizil den lebhaften Kleinsäugern ausreichend Möglichkeiten zum Graben, Beobachten und Spielen.

Viel Raum für Action

Auch Waschbären verfolgen clevere Überlebensstrategien. Als hervorragende Kletterer nutzen diese Allesfresser die gut strukturierte Anlage auf allen Ebenen auf der Suche nach Futter – Knospen, Früchte, Larven und Würmer. Die bevorzugten Trauben ertasten sie „blind“ allein mit ihren empfindlichen Vorderpfoten in den Futterkästen. Action ist bei den Europäischen Fischottern um die Fütterungszeiten herum zu beobachten. Sind Jungtiere da, kann man zudem ausgiebiges Spielen verfolgen, mit dem sie ihre Fähigkeiten für ein eigenständiges Erwachsenenleben trainieren.

Zum Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus

TIERE IM TERRARIUM

FLUGSCHAU

DIE FLUGSCHAU

GREIFVOGEL & CO.

Lust auf spektakuläre Freiflugeinlagen – mit rasanten Manövern in luftigen Höhen? Dann sind Sie bei unserer Flugschau genau richtig.

Mit riesigen Schwingen

Schwarzmilan “Milo” und Weißkopfseeadler “Paco” beeindrucken durch Flügelspannweite und Wendigkeit. Da heißt es schon mal „Kopf einziehen”, wenn die Greife ihre Runden drehen.

Lautstarke Farbjuwelen

Munter geht’s zu, wenn unsere südamerikanischen Aras in die Luft gehen. Die lautstarken Papageien fallen mit ihrem bunten Gefieder auf, im südamerikanischen Regenwald mit seinen schillernden Farben und Lichtspielen sind sie dagegen gut getarnt.

Flugschau in der Regel ab April - ACHTUNG - Bei schlechter Witterung kann die Flugschau ausfallen! Achten Sie bitte auf die Lautsprecherdurchsagen oder den Aushang am Gehege

TIERE VON A - Z

Tiergalerie

Unsere Tiere von A - Z

Erfahren Sie hier mehr über viele der Tiere, die im Kölner Zoo zu finden sind.Insgesamt leben hier rund 11.000 Tiere aus 800 Arten.

ZOOTIER-LEXIKON

„Tiere , die in Zoos gehalten werden"

Besuchen Sie die Seiten des Zootier-Lexikons und informieren Sie sich über mehr als 1.900 Tierarten, die in VDZ-Zoos gehalten werden

ZUM LEXIKON

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