UNTERNEHMEN

EINFACH VIELFÄLTIG

Im Kölner Zoo haben mehr als 10.000 Tiere ein neues Zuhause gefunden –
so viele, wie in kaum einem anderen Tierpark in Deutschland.

UNTERNEHMEN KÖLNER ZOO

Hier finden Sie Infos kompakt rund um unseren Zoo:

  • WIR ÜBER UNS
    Rund 10.000 Tiere auf mehr als 20 Hektar – und über 1 Millionen Besucher pro Jahr: Erfahren Sie mehr über das traditionsreiche Unternehmen Kölner Zoo.
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    Kölner Zoo. Begeistert für Tiere

    Der Kölner Zoo ist einer der ältesten und beliebtesten Zoos in Deutschland. Rund 10.000 Tiere aus mehr als 850 verschiedenen Arten sind im zoologischen Garten der Domstadt zu Hause. Damit ist er einer der vielfältigsten in ganz Europa. Sein Leitspruch lautet : „Begeistert für Tiere“. Zu den Hauptattraktionen gehört der 2004 eröffnete Elefantenpark. Er ist der größte nördlich der Alpen. Hier leben aktuell 13 Dickhäuter. Genauso spektakulär ist der 2010 zum 150-jährigen Zoojubiläum fertiggestellte Hippodom. Das großzügige Erlebnishaus zeigt eine afrikanische Flusslandschaft, in der u.a. Flusspferde, Nilkrokodile und Sitatunga-Antilopen leben. 2014 machte der Clemenshof seine Pforten auf. Der liebevoll gestaltete Nachbau eines für die Region typischen Kleinbauernhofs mit Streichelzoo für Kinder gibt seltenen heimischen Arten ein Zuhause.

    Moderne Tieranlagen, historische Bauten und stilvolle Parklandschaften

    Besonders beliebt bei den Besuchern ist auch das im Jahr 2000 eröffnete Regenwaldhaus. Es zeigt Tiere und Pflanzen aus einem der bedrohtesten Naturparadiese der Erde, den Regenwäldern Südostasiens. Das Mitte der 80er Jahre gebaute Urwaldhaus für Menschenaffen erlaubt den Besuchern durch seine intelligente Konstruktion, die Primaten aus allernächster Nähe zu beobachten, ohne sie dabei zu stören. Damit setzt der Kölner Zoo europaweit bis heute Maßstäbe. Im 1971 errichteten Aquarium erleben die Besucher auf drei Etagen unzählige Fischarten, Reptilien und Insekten.

    Attraktiv sind auch die historischen Tierhäuser. Zu ihnen zählen der Affenfelsen von 1914, das im maurischen Stil erbaute Elefantenhaus von 1863 oder das “Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus” von 1899, das architektonisch einer russisch-orthodoxen Kirche nachempfunden ist. Es wurde 2021 kernsaniert wiedereröffnet und beherbergt nun eine begehbare Dschungelerlebniswelt mit frei sich bewegenden Faultieren, Affen und Vögeln Mittelamerikas. Die Kombination aus alten Bauten, modernen Häusern und den durch die Zoogärtnerei mit viel Liebe zum Detail gestalteten Parklandschaften macht seit jeher den besonderen Charme und die anhaltend hohe Attraktivität des Kölner Zoos aus.

    Tägliche Fütterungs-Shows bei Seelöwen, Erdmännchen, Waschbären & Co., die Flugshow mit atemberaubenden Einlagen seltener Greifvögel, das Toben auf unserer riesigen Spielplatzanlage und ein leckerer Snack in unserer neuen Zoogastronomie runden den Tag perfekt ab. Sehen Sie selbst, kommen Sie uns besuchen!

  • Leitbild des Kölner Zoos
    Unser Leitbild umfasst eine klare Zielvorstellung und gemeinsam getragene Werte als Orientierungsgrundlage für das Verhalten und Handeln im Kölner Zoo.
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    Unser Leitbild umfasst eine klare Zielvorstellung und gemeinsam getragene Werte als Orientierungsgrundlage für das Verhalten und Handeln im Kölner Zoo. Es reflektiert unsere tiergärtnerische und gesellschaftliche Verantwortung und prägt die Gestaltung unserer Beziehungen zu unseren Tieren und ihren natürlichen Lebensräumen, unseren Besuchern und Mitarbeitern.

    • Wir verstehen uns als modernes Natur- und Bildungszentrum für Köln und die Region und eröffnen unseren Besuchern einen erlebnisreichen und faszinierenden Einblick in die Welt der im Kölner Zoo gehaltenen Tierarten.
    • Wir möchten Menschen für Tiere, ihre Lebensräume und den Artenschutz begeistern und ihr Bewusstsein für den Schutz der Naturräume wecken. Denn nur wer die Tierwelt kennt, kann sie schätzen und schützen.
    • Wir sind besucherorientiert und begegnen unseren Gästen freundlich und hilfsbereit. Unsere Besucher sollen sich bei uns wohlfühlen und sich an der Begegnung mit den Tieren erfreuen.
    • Das Wohl unserer Tiere steht für uns immer im Mittelpunkt. Für stetige Verbesserungen erweitern wir mit eigener Forschung und Lehre zoologisches Wissen und  Verständnis.
    • Wir verbinden eine mehr als 160-jährige Zoogeschichte mit moderner Tierhaltung.
    • Wir handeln wirtschaftlich und gehen bewusst mit allen uns zur Verfügung stehenden Ressourcen um.
    • Unsere Ziele erreichen wir nur gemeinsam. Das Wissen, Engagement und die Kreativität aller Mitarbeiter sind Grundlage unseres Erfolgs.
  • Zukünftige Entwicklung und Masterplan
    Auch in Zukunft wird sich der Kölner Zoo weiterentwickeln und dabei die besondere Kombination historischer Anlagen mit großzügigen naturnahen Anlagen erhalten.
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    Fortführung der Gliederung nach Georegionen, das Setzen auf vom Aussterben bedrohte Leittierarten, neue Anlagen für noch bessere Tierhaltung, innovatives Tiermanagement, innovative Erlebnispädagogik und noch stärker erlebbaren Artenschutz: Das umfasst der „Masterplan 2030“. Die Ideensammlung zur weiteren Zooentwicklung zeigt mögliche Meilensteine für die baulich-technische Modernisierung des Zoos in den kommenden zehn Jahren auf. Skizziert werden Innovationsprojekte, die ein Gesamtvolumen von ca. 127 Mio. Euro haben.

    10.000 Tiere aus 850 Arten. Im Schnitt mehr als 1. Mio. Besucher von nah und fern und aus allen Schichten: Die 20 Hektar Zoo-Gelände sind ein ebenso lebendiger wie gesamtgesellschaftlich wichtiger Anziehungs- und Treffpunkt für die gesamte Region. Damit dies so bleibt, müssen die Zoo-Verantwortlichen am Puls der Zeit sein. Es gilt, den Zoo immer wieder mit guten Ideen und sinnvollen Investitionen fit für die Zukunft zu machen.

    Zeitgemäße Weiterentwicklung des alten Masterplans, die aktuelle Trends und wissenschaftliche Erkenntnisse bündelt

    Der Masterplan knüpft am 2010 zum 150-Jahr-Jubiläum entstandenen Vorgängerplan an. Vieles, was der Zoo sich unter der Führung von Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg damals vorgenommen hat, konnte bereits realisiert werden. Manches steht in der Umsetzung noch aus. Wieder andere Modernisierungsvorhaben müssen sukzessive an neue tiergärtnerische und technische Entwicklungen oder an sich ändernde Wünsche der Besucher angepasst werden. Das berücksichtigt der Zoo mit dieser Zusammenstellung, die konkrete Szenarien für die künftige Zooentwicklung entwirft und gleichzeitig so flexibel gehalten ist, dass immer wieder neue Trends berücksichtigt werden können.

    Entstanden ist eine Ideensammlung u. a. mit Entwürfen für einen neugestalteten und erweiterten Zoo-Eingangsbereich, eine Savannenlandschaft, das Kongohaus samt „Grünem Klassenzimmer in der Mitte des Zoogeländes, neuen Anlagen für Pinguine und Robben oder für den Umbau der ehemaligen Direktorenvilla in die multifunktionale „Villa Bodinus“ für Event-Gastronomie und Veranstaltungen.

    Der Zoo ist fit für die Zukunft – dank einer behutsamen Modernisierung, die den besonderen Charme bewahrt

    Prämisse aller Baumaßnahmen ist, dass Charme und Alleinstellungsmerkmal des Kölner Zoos als Innenstadt-Parklandschaft mit bedeutender historischer Bau- und Baumsubstanz bewahrt bleiben. Eine weitere verbindende Klammer ist die bereits mit dem Vorgängermasterplan initiierte Gliederung des Zoo-Areals nach geografischen Zonen. Sie wird weiter verfolgt. Der „Masterplan 2030“ rückt auch die Artenschutzinitiativen, einer der Schwerpunkte des Kölner Zoos, sichtbarer in den Besucherfokus. So zeigt und züchtet der Zoo vor allem Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. Nun soll diese Arche- und Artenschutzaufgabe im Park noch stärker erkennbar werden: z.B. durch die Integration von Sichtfenstern auf aktuell noch „backstage“ angesiedelte Erhaltungs- und Forschungszuchtbereiche oder in die Häuser integrierte digitale Lern- und Mitmachmöglichkeiten für zeitgemäße Erlebnispädagogik. Last but not least: Beim Bau dieser Neuerungen setzt der Zoo, wie bereits bei den vergangenen Großprojekten, wo immer möglich auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz.

     

    Den kompletten Masterplan mit Visualisierungen finden Sie hier.

    Wie schnell und in welchem Umfang das ganze Vorhaben realisiert werden kann, hängt natürlich stark von der Unterstützung durch Sponsoren und Förderer ab. Wenn Sie den Kölner Zoo bei seinem weiteren Weg unterstützen wollen, werden Sie doch auch Sponsor oder treten Sie dem Förderverein des Zoos bei.

    http://zoosamme.de/

    Bei Interesse wenden Sie sich gerne an uns:
    Kölner Zoo
    Riehler Straße 173; 50735 Köln
    Telefon: 02 21/77 85 237
    E-Mail: marketing@koelnerzoo.de

Arbeiten im Kölner Zoo

Von der Savannenlandschaft des Elefantenparks über den Dschungel im Urwaldhaus bis hin zum tropischen Regenwald: Arbeiten Sie hautnah bei den exotischsten Tieren der Erde.

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  • Satzung
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  • Transparente Zivilgesellschaft
    Wir sind Unterzeichner der Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft
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    Transparenz ist uns, der AG Zoologischer Garten Köln, wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative
    Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. Wir verpflichten uns, die folgenden zehn
    Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und aktuell zu halten

    1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr unserer Organisation

    AG Zoologischer Garten Köln, Köln, Riehler Straße 173, 50735 Köln, Gründungsjahr: 1860.

    1. Vollständige Satzung sowie Angaben der Ziele der Organisation

    Hier können Sie unsere Satzung und unser Leitbild einsehen.

    1. Angaben zur Steuerbegünstigung

    Die Gesellschaft ist von Umsatz- und Ertragssteuern befreit bis auf den Unternehmensbereich der Gesellschaft, der dem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterliegt. (Es gilt gemäß dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamts Köln Nord (Steuernummer 217/5950/0493) vom 26.10.2022 (Veranlagungszeitraum bis 2024) nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes).

    1. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

    Vorstandsvorsitzender/CEO: Prof. Theo B. Pagel, Kfm. Vorstand/CFO: Christopher Landsberg.

    1. Tätigkeitsbericht

    Hier können Sie unsere jeweils aktuellsten Geschäftsberichte und Jahresberichte einsehen.

    1. Personalstruktur

    Eine aktuelle Übersicht über die aktuelle Personalstruktur der AG Zoologischer Garten Köln können Sie in unserem aktuellen Geschäftsbericht auf Seite 13 und Seite 31 transparent einsehen.

    1. Angaben zur Mittelherkunft

    Angaben zur Mittelherkunft der AG Zoologischer Garten Köln stehen Ihnen in unserem aktuellen Geschäftsbericht ab Seite 22ff sowie auf Seite 29 zur Verfügung.

    1. Angaben zur Mittelverwendung

    Die Informationen zur Mittelverwendung durch die AG Zoologischer Garten Köln stehen für Sie zur in unserem aktuellen Geschäftsbericht ab Seite 22ff sowie auf Seite 29 zur Einsicht bereit.

    1. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

    Informationen zur Gesellschaftlichen Verbundenheit mit Drittenn, namentlich der Zoo Gastronomie GmbH, der Kölner Zoo Shop GmbH und der Stadt Köln, haben wir Ihnen im aktuellen Geschäftsbericht auf den Seiten 27 und 28 zusammengestellt.

    1. Namen von Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10 % des Gesamtjahresbudgets ausmachen

    Zuschüsse der Stadt Köln machen 15 % des Jahresbudgets der AG Zoologischer Garten Köln aus.

     

    Transparente Zivilgesellschaft Logo

TIERGEBURTEN

post-dynamic-headingAm Rhein geboren: Monat für Monat freut sich der Zoo über neue Bewohner. Hier finden Sie die Tiergeburten im Überblick – von A wie Antilope bis Z wie Zebra:

Geschichte des Kölner Zoos

In Köln, einer der ältesten Städte Mitteleuropas, wird Tradition groß geschrieben. Auch der Kölner Zoo legt viel Wert auf seine Geschichte. Schließlich ist der Tierpark der drittälteste Zoo in Deutschland. Verfolgen Sie hier unsere Entwicklung im bebilderten Zeitraffer.

1860

Gründung der Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln auf Initiative des Kölner Oberschullehrers Dr. Casper Garthe. Seiner Empfehlung folgend wurde der Mediziner Dr. Heinrich Bodinus zum ersten Direktor des Zoos bestellt. Innerhalb von 10 Monaten wurden 40 Tieranlagen aus dem Nichts errichtet, sodass der Kölner Zoo seine Tore am 22. Juli 1860 für das Publikum öffnen konnte.

1863

Bau des alten Elefantenhauses im maurischen Stil. Zunächst als Giraffen- und Antilopenhaus konzipiert, folgte 1874 später der Anbau für Elefanten. Während seiner langen Geschichte beherbergte das Haus verschiedene Tierarten wie etwa Giraffen, Antilopen, Elefanten, Flusspferde, Nashörner und Tapire. Es ist heute das älteste erhaltene Gebäude im Kölner Zoo.

1884

Bau der drei Rinderhäuser. Die ursprünglich neun vergitterten Außenanlagen wurden 1958 durch drei sichtfreie Gräben ersetzt. Heute leben in den zusammengelegten 2 Außenanlagen vor der Kulisse der historischen Rinderhäuser Moschusochse und Bison.

1887

Bau des historischen Seelöwenfelsen. Kriegsbedingte Reparaturen und Umbauten in den Jahren 1955 und 1961 folgten. Pünktlich zum 120-jährigen Jubiläum wurde die Anlage teilsaniert, sodass wie zu Zeiten der Inbetriebnahme wieder der alte Wasserfall sprudelt.

1899

Bau des großen Vogelhauses im Stil einer russischen Kathedrale. Dieses Haus durchlebte während seiner langen Geschichte diverse Veränderungen. So lebten hier nach 1903 sogar Schimpansen und Orang-Utans. Das Haus wurde im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört. Der Vogelbestand nahm zugunsten von Tieren wie Gorillas, Bonobos und Krallenaffen ab. Nach dem 1985 durchgeführten Umzug der Primaten in das neue Menschenaffenhaus wurde das Haus für südamerikanische Vögel und Kleinaffen umgestaltet. Der Masterplan sieht vor, das Südamerikahaus zukünftig unter Beibehaltung seiner historischen Außenfassade zu sanieren. Im Innenbereich wird ein begehbares Tropenhaus für die Tiere des südamerikanischen Kontinents entstehen.

1914

Bau des Pavianfelsen im Stil der von Carl Hagenbeck eingeführten Panorama- und Freisichtanlagen. Der fast zehn Meter hohe Felsen beherbergt auch heute noch die sehr agilen Mantelpaviane. Über 500 junge Mantelpaviane erblickten auf der Affeninsel bereits das Licht der Welt. Heute beleben rund 70 Mantelpaviane diese historische und bei vielen Besuchern beliebte Anlage.

1914-1936

Während des 1. Weltkrieges und der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre stagnierten die Entwicklungsprojekte im Kölner Zoo. Als Folge übernahm die Stadt die Mehrheit der Aktien, bewahrt damit den damaligen Zoo vor der Schließung. Sie trägt bis heute die Verlustabdeckung.

1945-1947

Schließung und Wiedereröffnung des nahezu völlig zerstörten Zoos. Ein Großteil der Tiere hatte den Krieg nicht überlebt. Trotz des spärlichen Tierbestandes strömten die Menschen wieder in den Zoo und konnten somit im zerstörten Köln eine Oase der Ruhe genießen.

1957-1958

Die Stadt Köln legt einen Idealplan für die künftige Neugestaltung des Zoos vor. Das Gelände wird auf 20 Hektar vergrößert. Der Zoo ist damit viermal so groß wie in seinem Gründungsjahr 1860.

Die Erstausgabe der Zoozeitschrift „Freunde des Kölner Zoos“ erscheint. Sie richtet sich bis heute an Freunde und Förderer des Zoos. 2017 erscheint sie bereits im 60. Jahrgang.

1964

Der Kölner Zoo eröffnet als erster deutscher Zoo eine Zooschule und bietet fortan ein umfangreiches pädagogisches Angebot für Kindergärten und Schulen. Zum 50-jährigen Jubiläum bekommt die Zooschule im Jahr 2014 im Obergeschoss des Clemenshof neue Räumlichkeiten. Den Zooschullehrern steht modernste Technik zur Verfügung, um die jährlich rund 20.000 Schülerinnen und Schüler für die Tierwelt zu begeistern.

1971

Im Rahmen der in Köln stattfindenden Bundesgartenschau wird das Aquarium inklusive integriertem Terrarium und Insektarium eröffnet. Bis heute ist das Aquarium ein beliebtes Besucherziel. Es beherbergt mit diversen Reptilien, Amphibien, Fischen und Insekten knapp die Hälfte der im Kölner Zoo lebenden Arten.

1973

Das Lemurenhaus wird eröffnet, dass zur damaligen Zeit wegen seiner zahlreichen Zuchterfolge Weltruf erlangte. Heute ist es unter dem Namen Madagaskarhaus bekannt. Es bietet u.a. nicht nur dem seltenen und stark bedrohten Großen Bambuslemuren ein Zuhause, sondern beinhaltet auch eine Anlage für Schildkröten, Amphibien und Vögel dieser einzigartigen Inselwelt.

1982

Gründung des Fördervereins „Freunde des Kölner Zoos“. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Fördervereins konnte eine Vielzahl kleiner und großer Projekte umgesetzt werden. Dazu zählen u.a. das Regenwaldhaus, der Elefantenpark und der Hippodom.

1985

Zum 125-jährigen Jubiläum des Zoos wird das Urwaldhaus für Menschenaffen eröffnet. Die nächsten Verwandten des Menschen leben hier in großzügigen Innenanlagen inmitten eines tropischen Regenwaldes. Nachdem Orang-Utans und Gorillas sofort entsprechende Außenanlagen zur Verfügung standen, folgte 1996 die Eröffnung der Außenanlage der Bonobos.

1987-1997

Eine Vielzahl weitläufiger und auch heute noch moderner Anlagen wird eröffnet. So entstanden in dieser Zeit u.a. die naturnahen Anlagen für Geparden, Kleine Pandas, Leoparden und Okapis. Als Projekt des Fördervereins wird 1997 das Eulenkloster eröffnet.

2000

Der REGENWALD, das neue Tropenhaus für südostasiatische Tiere und Pflanzen, wird eröffnet. Erstmals erleben Besucher Vögel, Reptilien und Flughunde in einer Erlebnishalle ohne Absperrung.

Der letzte Eisbär verlässt den Kölner Zoo. In den Folgejahren wird die alte Eisbärenanlage zunächst für ein Seehunde-Forschungsprojekt der Universität Bochum genutzt. 2010 folgt dann die Umgestaltung der Anlage für die Flugschau.

2004

Der Elefantenpark Köln, der größte Auslauf für asiatische Elefanten nördlich der Alpen, wird eröffnet. Auf einer Fläche von zwei Hektar können bis zu 20 Tiere ohne den direkten Kontakt zu ihren Pflegern gehalten werden und somit in ihrem natürlichen Sozialverband leben.

Die AG Zoologischer Garten Köln übernimmt die Zoo Gastronomie GmbH. Das Tagesgeschäft der Gastronomie liegt nun in der Verantwortung des Zoos.

2007

Auf das altersbedingte Ausscheiden von Zoodirektor Prof. Dr. Gunter Nogge folgen Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg als neuer Zoo-Vorstand. Prof. Theo B. Pagel verantwortet als Direktor den biologischen Bereich. Christopher Landsberg übernimmt die kaufmännische Leitung.

2010

Pünktlich zum 150-jährigen Zoojubiläum wird der Hippodom eröffnet. Inmitten einer nachgebildeten afrikanischen Flusslandschaft leben hier in großzügigen Anlagen Flusspferde, Krokodile, Antilopen und verschiedene Vogel- und Kleinsäugerarten.

2012

Eröffnung der Anlage für Große Ameisenbären, welche sich thematisch an die bereits 2008 eröffnete Tapiranlage anschließt und somit den südamerikanischen Bereich des Zoos erweitert.

2014

Eröffnung des Clemenshof. Er ist einem bergischen Kleinbauernhof nachempfunden. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern leben dort elf verschiedene Haustierarten – besonders solche, die vom Aussterben bedroht sind. Große und kleine Zoobesucher erfahren hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion. Zudem können sie den Tieren im neuen Streichelzoobereich ganz nahe kommen. Im Obergeschoss des Clemenshof entstehen großzügige moderne Räumlichkeiten für die Zooschule.

Als bekanntester Bewohner des Clemenshof lebt Hennes IX., das Maskottchen des 1. FC Köln, im Kölner Zoo.

Die beiden ZooShops werden komplett modernisiert und als Tochterunternehmen in die AG Zoologischer Garten Köln eingegliedert. Der größere der beiden ZooShops eröffnet im Untergeschoss des neuerbauten Clemenshofs. Das bisherige Shop-Gebäude im Nebeneingang wird komplett saniert und ebenfalls neu eröffnet.

Auf der Fläche der alten Gastronomie entsteht ein vollständiger Neubau in modernem Gewand. Die seit 2004 in die AG Zoologischer Garten Köln eingegliederte Gastronomie kann nun auch in einem separaten Anbau Events und Veranstaltungen ausrichten.

2017

Der Zoo eröffnet die neue Anlage für Asiatische Wildrinder (Bantengs) mit Warmhaus in südostasiatischer Optik und großzügiger Außenanlage mit kaskadenförmigem Wasserlauf. Zusätzlich werden der benachbarte Spielplatz und die Gastronomie des Café Almira ergänzt.

2019

Eröffnung der modernisierten Anlage für Asiatische Löwen. Diese erhielt u.a. eine rund 2,50 Meter hohe Plattform mit beheizbaren Liegeflächen, eine vor der Plattform modellierte Höhle und eine aufwendige Kunstfelsverkleidung.

2020

Der Zoo eröffnet eine neue Anlage für die größte Katze der Erde, den Amur-Tiger. Die Anlage wurde aufwendig modernisiert und deutlich erweitert. Besucher kommen den Tigern ganz nah. Die neue Anlage bietet erstmals einen Treppenabgang auf Wassergraben-Niveau mit XXL-Sichtfenstern auf die Großkatzen. Neu sind auch eine aufwendige Kunstfelsenverkleidung, ein Bachlauf, ein 5 Meter hoher Kletterbaum und die Trainingswand, an der Tierpfleger gut sichtbar für die Besucher mit den Tieren Beschäftigungsprogramme durchführen.

Neue, spektakuläre Einblicke bieten zudem die beiden Riesen-Sichtfenster sowie die Tigerhöhle am neuen „Tigerhütten“-Imbiss. Besucher können hier zum einen die Weitwinkel-Perspektive auf die gesamte Anlage genießen.

2020

160 Jahre Kölner Zoo

Der Kölner Zoo feiert sein 160-jähriges Bestehen. Er ist damit der drittälteste Zoo Deutschlands.

Zur Chronik

Der Kölner Zoo feiert sein 160-jähriges Bestehen. Er ist damit der drittälteste Zoo Deutschlands.

2021

Das „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert”-Haus eröffnet als begehbare Dschungelerlebniswelt mit frei sich bewegenden Faultieren, Affen und Vögeln Mittel- und Südamerikas. In eigenen Bereichen sind zudem Tukane, Salzkatzen und Gürteltiere zu sehen. Das 1899 ursprünglich für Vögel konzipierte Gebäude im russischen Zuckerbäckerstil wurde für 12. Mio. denkmalschutzgerecht kernsaniert. Die Mittel dazu stammen von der Stadt Köln, der NRW-Stiftung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, aus Spenden und Eigenmitteln des Zoos.

2022

Aus der ehemaligen Direktorenvilla wird eine moderne Event- und Tagungslocation. Dank der denkmalgerechten Sanierung erstrahlt der klassizistische Bau, der einer der ersten auf dem Zoogelände war, in neuer Pracht.

2023

Der Zoo eröffnet eine neue Nashornanlage. Sie ist doppelt so groß, bietet zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten und Platz, um zur Erhaltungszucht bei dieser hochbedrohten Tierart ein weiteres Spitzmaulnashorn zu halten. Zoo-Gäste haben viele neue Beobachtungsmöglichkeiten. Die neue Attraktion ist Teil der entstehenden Magomba-Svanne gemäß Zoo-Masterplan.

2025

160 Jahre Kölner Zoo

Der Kölner Zoo feiert sein 165-jähriges Bestehen. Er ist damit der drittälteste Zoo Deutschlands.

Der Kölner Zoo begeht 2025 sein 165-jähriges Bestehen. 165? Die Zahl hat im Zoo scheinbar höhere Bedeutung. Zumindest gemäß der Personalabteilung. Denn 165 lautet im Schnitt auch die Menge der Beschäftigten, die Tag für Tag im Zoo die Ärmel hochkrempeln. Sie geben ihr Bestes für die großen und kleinen Tiere im Zoo. In der Pflege von Parklandschaft und Bäumen, von Tieren, Tieranlagen und Technik sowie, klar, für unsere jährlich mehr als 1 Mio. Gäste mit ihren Wünschen beim Ticketkauf, am Imbissstand oder im Zoo Shop.

Glückwünsche

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